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Alice

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Beiträge: 82

Name: Alice

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1

Dienstag, 19. September 2017, 15:38

Schneckenplage

Hallo zusammen,
nach krankheitsbedingter Kafi-Pause hab ich seit einem halben Jahr wieder einen schönen Schleierkampffisch.
Leider hab ich mir mit den Pflanzen eine Turmdeckelschneckenplage ins Aquarium geholt. Anfangs hab ich mich über die TDS gefreut, aber mittlerweile hat sie eine riesige Kinderschar, die mir auch an die Pflanzen geht.
Nun könnte ich von einer Nachbarin eine Raubschnecke bekommen, habe aber ein wenig Bedenken, weil der Kafi ja oft auf dem Boden ruht und wirklich sehr schöne, lange Flossen hat.
Hat von Euch schon mal jemand negative Erfahrungen mit Raubschnecke und Kafi gemacht?
Meine Nachbarin ist der Meinung, die zerfransten Flossen ihrer Guppies hat die Raubschnecke verbrochen und möchte sie deshalb loswerden. Klar ist so ein Fisch schneller als eine Schnecke, aber wenn sie am Boden ruhen und die Schnecke lauert gerade dort? :hmmz:

Liebe Grüße von Alice
20l Nano-Cube mit einem Kafimann :hüpfer:

Wolke

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Name: Biene

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2

Mittwoch, 20. September 2017, 15:35

Hallo Alice,

Deine Nachbarin hat, gelinde gesagt, nicht ganz so viel Ahnung von den Tieren, die sie hält. Zeit für dich es besser zu machen: Rennschnecken gehen nicht an die Flossen lebender, gesunder Fische. Dazu sind sie, wie du sagst, zu langsam. Ein kranker, sterbender Fisch kann u.U. zum Opfer werden.

Desweiteren haben Raubschnecken arge Probleme, eine Schnecke mit Deckel zu knacken. TDS sind als Nahrung also eher weniger geeignet.

Und nun zu deinem Kernproblem, der Schneckenplage. Frage dich bitte, wieso sich die TDS so enorm vermehrt haben. Keine Schnecke überlebt ohne Nahrungsgrundlage. Du wirst also irgendwo im AQ, vermutlich im Bodengrund, hinreichend große Futterreserven haben in Form von Schmodder, Mulm, Futterresten, abgestorbenen Pflanzenteilen etc., wovon sich die TDS hervorragend ernähren konnten. Jetzt stell dir vor, du reduzierst die Menge der TDS, egal wie. Was passiert jetzt mit dem Biomüll im AQ?


Die Konsequenz aus der einzig logischen Antwort ist also, das Problem an der Ursache zu beheben, statt Symptome zu kaschieren. Freue dich, dass die TDS schneller die missliche Lage erkannt haben als du, und für dich jetzt als Saubermänner aufräumen. (Im übrigen können TDS keine intakten Pflanzen fressen. Wenn sie deine Pflanzen anknabbern, haben die Pflanzen einen Defekt.) Mit einer Reduktion der Futtermenge lässt sich ausnahmslos jede Schnecken- bzw. Tierart im Wachstum limitieren. Da musst du ansetzen! Dann werden die TDS von alleine weniger.

Raubschnecken sind by the way wunderschöne und interessante Tiere. Ich bin der Meinung, ihre Haltung ist eine Bereicherung für jeden schneckenliebenden Aquarianer, allerdings muss man sich im Klaren sein, dass sie immer lebende schneckige Nahrung braucht. Im Extremfall läuft das auf eine exra Schneckenzuchtstation hinaus. ;-)
Liebe Grüße,
Biene

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolke« (20. September 2017, 15:38)


Alice

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3

Mittwoch, 20. September 2017, 15:54

Hallo Biene,
vielen Dank für die ausführliche und schnelle Antwort.
Den Pflanzenresten und Mulm rücke ich eigentlich alle 8 Tage zu Leibe, aber das mit der Pflanze, der es nicht gut geht, könnte stimmen.
Füttern tu ich alle 2 Tage und nur, was sofort gefressen wird.
Dann lass ich das lieber mal mit der Raubschnecke und schneide die Pflanze zu.

Liebe Grüße von Alice
20l Nano-Cube mit einem Kafimann :hüpfer:

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